Der Richter befahl dem Schokoladenhersteller, seine Schokoladenhasen zu zerstören

Die in Folie verpackten Schokoladenhasen von Lindt & Sprüngli verdienen Schutz vor Nachahmerprodukten, urteilte das höchste Gericht der Schweiz am Donnerstag und wies den deutschen Discounter Lidl an, den Verkauf eines ähnlichen Produkts in der Schweiz einzustellen und seine Bestände zu räumen. (Arnt Wiegmann, Reuters)

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ZÜRICH – Die in Folie verpackten Schokoladenhasen von Lindt & Sprüngli verdienen Schutz vor Nachahmerprodukten, urteilte das oberste Gericht der Schweiz am Donnerstag und wies den deutschen Discounter Lidl an, den Verkauf ähnlicher Produkte in der Schweiz einzustellen und seine Restbestände zu vernichten.

Von Lindt vorgelegte Studien zeigten, dass der Osterhase von Lindt der Öffentlichkeit bekannt sei, so der Bundesgerichtshof und fügte hinzu, dass es zwar einige Unterschiede zwischen den beiden Produkten gebe, aber Verwechslungsgefahr bestehe.

Sie hob im vergangenen Jahr ein Urteil des Schweizer Handelsgerichts gegen Lidl zugunsten von zwei Schweizer Lidl-Einheiten auf und ordnete an, ihren Bestand an Schokoladenhasen zu vernichten.

„Die Vernichtung ist unverhältnismäßig, insbesondere wenn es nicht erforderlich ist, dass die Schokolade vernichtet wird“, heißt es in einer Zusammenfassung des Urteils.

Der Schweizer Premium-Schokoladenhersteller Lindt hat im Laufe der Jahre mehrere gerichtliche Auseinandersetzungen geführt, um eines seiner meistverkauften Produkte zu schützen.

Der Bundesgerichtshof hat im vergangenen Jahr entschieden, dass der goldene Farbton des in Folie gewickelten Osterhasen markenrechtlich geschützt ist.

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